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March 19, 2010

Zurueck auf den Boden der Tatsachen

Author: fkrueger - Categories: Uncategorized
Ein Beitrag wie dieser, den ich jetzt vor habe zu schreiben schwirrt schon eine ganze Weile in meinem Kopf herum. Bisher war ich jedoch immer der Meinung, dass ich mich nicht in die Diskussion einmischen sollte. Leider haben mich aktuelle Anlaesse davon ueberzeugt, dass es wahrscheinlich doch notwendig ist.

Einleitung
Der Ausloeser dafuer ist unter anderem ein “Artikel” (es faellt mir schwer ihn aufgrund des darin verwendeten Ausdrucks so zu nennen), der sich darum bemueht Schwachstellen und Fehler innerhalb des Terrorregimes “Apple” darzulegen (Achtung: Sarkasmus). Wer sich die Widerlegung der einzelnen Punkte nicht durchlesen kann weil sein Notebookakku nur 2,5h haelt, der moege gleich zum Fazit springen.

Der erste Absatz
.. kritisiert unter anderem die Tatsache, dass Apple Endgeraete (erwaehnt werden iPod und iPhone) verkauft, die Musik abspielen, welche in “ihrem” iTunes verkauft wird. Die Aussage ist so nicht ganz richtig. Die Geräte sind dazu entwickelt worden, Musikdateien abzuspielen, die via iTunes auf sie uebertragen wurden.
Das ist ein signifikanter Unterschied. Ich selbst kann ohne zu Luegen behaupten, dass ich, obwohl ich seit einigen Jahren einen iPod nutze (80GB), noch niemals (!) auch nur einen einzigen Einkauf im iTunes Store getaetigt habe. Denn: iTunes kann auch beliebige Musikdateien importieren und nimmt dem Benutzer (wenn gewuenscht) sogar deren Sortierung und Verwaltung ab. Das mag man als Hilfe ansehen (so wie z.B. ich) oder eben nicht. Aber es zwingt einen auch niemand, iTunes zu verwenden. Eine simple Google-Suchanfrage deckt auf: Es gibt tatsaechlich Alternativen zu iTunes. Die Beruehmteste davon ist wohl MediaMonkey.
Abgesehen davon ist die vermeintliche Verpflichtung iTunes zu benutzen jedem halbwegs intelligenten potentiellen Kaeufer von vorneherein bewusst. Um die daraus resultierende Konsequenz ein wenig anschaulicher darzustellen werde ich jetzt ein Beispiel einfuehren, auf welches ich in diesem Post noch oefter zurueckkommen werde.

Der Autokauf
Stellen wir uns einen deutschen Durchschnittsbuerger vor: Paul. Paul moechte sich ein Auto kaufen. Seine Anforderungen sind einfach: Es soll ein Diesel sein und es sollen zwei Getraenkekisten in den Kofferaum passen. Zur Auswahl stehen ihm ein Kombi, ein Transporter und ein Sportwagen. Am besten gefaellt ihm der Sportwagen, doch leider ist dieser Benziner und den Kofferaum kann Paul hoechstens benutzen um zwei frische Unterhosen fuer sich und seine Freundin in den Urlaub mitzunehmen. Der Kombi erfuellt beide Anforderungen und der Transporter bietet eigentlich viel zu viel Laderaum und passt außerdem nicht in Pauls Garage. Soweit zu unserem Szenario.

Zurueck zum ersten Absatz
.. in dem es um die Verpflichtung ging, iTunes zum UEbertragen und vor allem Kaufen der auf dem iPod und iPhone abspielbaren Musik zu verwenden. Wenn Paul in unserem einfachen Beispiel den Sportwagen kauft, was wuerde man ihm wohl sagen, wenn er sich im Anschluss beschwert, dass Benzin so teuer ist? Wahrscheinlich wuerde man ihm sagen, dass er sich dessen beim Kauf seines Autos bewusst war.
Dasselbe laesst sich ueber die anderen in diesem Absatz aufgefuehrten Anschuldigungen (vor allem gegenueber dem iPhone) sagen: Der u.U. notwendige Jailbreak und die Knebelvertraege mit festen Providern wie AT&T (USA) oder T-Mobile (Deutschland). Die Tatsache, dass dem so ist wird doch in den Medien nahezu taeglich breit getreten. Trotzdem wurde das iPhone laut iphonemeter.com in Deutschland bisher 844 349 mal verkauft (Stand 19. Maerz 2010 um 19:02h).

Der zweite und dritte Absatz
.. wirft Apple eine unnoetig harte Politik im Umgang mit ihren Firmengeheimnissen vor. Was das angeht kann man tatsaechlich Geteilter Meinung sein. Immerhin ist es wohl fuer jeden halbwegs intelligenten Menschen offensichtlich, dass Apples Marketingstrategie nicht nur von der Veroeffentlichung neuer Produkte lebt, sondern vor allem von der Geheimniskraemerei der Apple Fangemeinde. Auch wenn die harte Sicherheitspolitik in einem der vorgestellten Faelle zu einem tragischen und unnoetigen Ende fuehrten so ist es doch nicht die Schuld der Firma selbst, dass es in diesem Fall zu einem Unglueck kam.
Ich kenne mehrere Faelle in denen Menschen, in deren Zustaendigkeitsbereich Fehler geschehen sind, mit den Konsequenzen nicht klar gekommen sind. Und ja: einige davon sind nicht mehr bei uns. Solche Dinge passieren. UEberall.

Unnoetige Haerte: Vielleicht. Unverstaendlich: Ich denke nicht.

Der vierte Absatz
.. ist besonders interessant. Darin wird Beschwerde gegen den Umstand gefuehrt, dass Apple sich vorbehaelt die fuer das iPhone verfuegbaren Anwendungen (Apps) von Drittparteien (Third-Party-Apps) zu pruefen und ggf. nicht freizugeben. Das mag auf den ersten Blick gemein erscheinen, da nicht alle Kinder in den Sandkasten duerfen. Normalerweise wuerde man wahrscheinlich davon ausgehen, dass Hersteller von solchen Politiken aus Angst vor Boykott der potentiellen Kunden Abstand nehmen. Apple hat es trotzdem versucht. Außerdem hat dieses Vorgehen viele Vorteile, denn Apple behaelt die volle Kontrolle ueber die veroeffentlichten Apps und kann Anwendungen, die ihnen nicht in den Kram passen, zurueckweisen. Und selbst wenn dieses Vorgehen in einigen Faellen offensichtlich nur dazu diente ein bestimmtes Monopol von Apple selbst zu sichern. Apple tut es, denn nirgendwo steht geschrieben, dass Apple sich verpflichtet irgendwelche Apps zuzulassen. Dessen ist sich (mal wieder) jeder von vorneherein bewusst. Wer trotzdem in den Sandkasten will, muss sich an die Spielregeln halten. Schreckt ab? Offensichtlich nicht, denn das Konzept geht auf: Zum Zeitpunkt der Veroeffentlichung des Artikels erwaehnt der Autor 3 Milliarden heruntergeladene und 150 000 im Store verfuegbare Apps.
Apple hat hoch gepokert und gewonnen. Sie dafuer zu kritisieren laesst ein gewisses Maß an Neid durchscheinen. Denn wer damit nicht zufrieden ist, kann die Plattform wechseln oder selbst eine erfinden. Als Beispiel erwaehne ich nur Android, eine sehr erfolgreiche Plattform die sich staendig großen Zuwachses erfreut. Gibts auf vielen Endgeraeten und das Betriebssystem selbst ist Open Source: feel free to change.

Der letzte Absatz
.. bringt einen vermeintlichen “Masterplan” seitens Apple ans Licht, der sich laut Artikel gegen “jeden” richtet. Darin wird die Safari-Affaere erwaehnt, bei der es darum ging, dass Apple in ein Software Update von iTunes den Apple Browser Safari mit einschloss, was dazu fuehrte, dass jeder, der iTunes auf den aktuellsten Stand brachte, unbeabsichtigt den Browser zusaetzlich erhielt. Das ist ganz offensichtlich nicht in Ordnung und nach einiger negativer Kritik wurde der Fehler korrigiert und Safari ist separat erhaeltlich. Wer sich in Zukunft vor solchen Angriffen auf seine saubere Softwarepalette schuetzen will, der darf iTunes deinstallieren und in Zukunft alternative Software nutzen.
Zusaetzlich wird auf ein Patent hingewiesen, welches von Apple vorgestellt wurde, bei dem es um die Einbindung von Werbung in bestehende Plattformen bei vollstaendiger Unterbrechung der uebrigen Arbeiten geht, die vollstaendige Aufmerksamkeit des Benutzers garantiert. Solche Konzepte werden auf vielen Plattformen eingesetzt, z.B. auf Videoportalen, die vor dem Abspielen der Videos nicht unterbrechbare bzw. ueberspringbare Werbefilme einbauen. Ich habe noch nie jemanden gehoert, der sich darueber ernsthaft beschwert haette. Schließlich nimmt man an dieser Stelle einen kostenlosen Dienst in Anspruch, der sich irgendwie finanzieren muss. Bei dem von Apple entwickelten Konzept geht es nicht darum, den Benutzer bei seiner taeglichen Arbeit zu stoeren. Vielmehr soll Werbetraegern die Moeglichkeit gegeben werden sicherzugehen, dass ihre Werbung auch tatsaechlich angesehen wird, was dank Ad-Blockern usw. heutzutage schon lange nicht mehr sicher ist. Durch die Unterbrechung aller uebrigen Prozesse jedoch wird dieses gewaehrleistet. Sollte diese Technik tatsaechlich irgendwann Anwendung finden so steht es widerum jedem frei Inhalte, die auf diese Weise mit Werbung finanziert sind, nicht zu konsumieren.

Im Allgemeinen
.. laesst sich der Kernpunkt meiner Ausfuehrungen mit dem oben vorgestellten Szenario zusammenfassen: Wer einen Kombi will, soll sich keinen Sportwagen kaufen und vor allem nicht darueber meckern, dass der Sportwagen die Anforderungen nicht erfuellt, die man sich gesteckt hat. Wer lieber Sportwagen faehrt, der soll es halt tun. Ob Benzin nun teurer als Diesel ist oder nicht. Ist ja Pauls Problem, wenn er sich so entscheidet. Wenn Pauls Kumpel Felix allerdings Sportwagen faehrt, weil seine Anforderungen andere als Pauls sind und Paul die Nachteile, die Felix Sportwagen hat staendig aufzaehlt obwohl Felix diese vielleicht gar nicht als Nachteil ansieht, weil der Sportwagen nunmal genau seinen Anforderungen entspricht, dann hat das den bitteren Beigeschmack von tiefsitzendem Neid.

Um den Bogen zurueck zum eigentlichen Thema zu schlagen uebertrage ich das Beispiel noch einmal auf das echte Problem:
Alle Fakten zu allen Plattformen liegen vor. Wer genau weiß, dass Produkte der Firma Apple nichts fuer ihn sind, der braucht sie sich nicht zu kaufen. Wer es dennoch tut, braucht sich im Anschluss nicht beschweren. Wer sich dagegen entscheidet, der braucht sich aber auch nicht darueber beschweren, dass dieses oder jenes Produkt das Feature X oder Y nicht hat. Apple geht es zur Zeit richtig gut. Die Firmenpolitik geht oft mit Innovationen Risiken ein wenn sie bewusste Design-Entscheidungen trifft, die auf den ersten Blick kontraproduktiv wirken. Bisher ist (fast) jeder ihrer Plaene aufgegangen. Wem das gegen den Strich geht, der hat eigentlich nur ein Problem: Neid.
Der beruehmte Neid der Besitzlosen. Eine andere Erklaerung finde ich leider nicht. Wenn ich etwas nicht haben kann, dann mach ich es halt schlecht. Wenn es trotzdem Erfolg hat, mach ich es noch schlechter. Die Alternative? Leben und leben lassen. Apple Fans haben vielleicht den Hang dazu, die Vorzuege Ihrer Produkte zur Schau zu stellen. Wem das zu kindisch ist, der kann sie ja ignorieren.

Eine Sache daran verstehe ich allerdings ganz und gar nicht, doch das bringt der Apple-Mythos halt mit sich. Einige Leute scheinen bei mehreren Kaeufen von Apple Produkten massive negative Erfahrungen gemacht zu haben. Warum kaufen diese Leute immer noch Apple Produkte, wenn sie doch so schlecht sind?

Und ganz zum Schluss noch einige Worte ueber die Zukunft an denen ihr Apple-Gegner euch die naechsten Wochen die Zaehne ausbeissen koennt: Das Apple iPad hat vielleicht kein Multitasking aber wie es den Anschein macht ist es wieder einmal konsequent durchdacht. Der HP Slate hat Multitasking, Flash, AIR und ein “richtiges” Windows-Betriebssystem? Na dann wuensche ich viel Erfolg. Das Produkt wird sicher genauso im Markt einschlagen wie der HP Touchsmart. Ich wuensche beiden Produkten, dass sich das bessere auf dem Markt durchsetzen moege.

So, jetzt hat mein Akku immer noch 5,5h Stunden Laufzeit. Egal, ich mach jetzt aus. Gute Nacht :D
February 18, 2010

MacBook: (Erste) Eindruecke

Author: fkrueger - Categories: Uncategorized

Nachdem ich nun schon etwas ueber ein Wochenende mit meinem neuen MacBook zubringen durfte sind hier nun die ersten Eindruecke.
Die Verpackung gibt einem schon beim Auspacken das Gefuehl, etwas ganz Besonderes in den Haenden zu halten. Es gibt keine Fummelei mit buendig abschließenden Verpackungsteilen, denn an den wichtigen Stellen sind ueberall Laschen angebracht und kein Millimeter der Verpackung ist ungenutzt. So ist man auch davor bewahrt, nach dem Auspacken vor einem riesigen Berg unnoetigen Verpackungsmaterials zu sitzen, bei dem man sich fragt ob man ihn jetzt wieder in den Karton zurueck stopfen oder sofort entsorgen soll.
Das MacBook selbst befindet sich in einer sehr weichen Kunststoffhuelle, die ihn vor Kratzern bewahrt. Die Huelle ist sogar stabil genug um in den ersten Tagen nach dem Kauf als Transportschutz zu dienen bis man sich ein entsprechendes Case zugelegt hat, so mache ich es bisher auch.
Das mitgelieferte Zubehoer, dass sich gluecklicherweise auch auf das sinnvolle und notwendige beschraenkt anstatt den 27ten Modemadapter zu liefern, von dem man noch nie einen benutzt hat, beinhaltet den AC-Adapter, die CDs um den Rechner wieder herzustellen (Ja, ihr Windows-Fanatiker, da ist Software auf CD dabei, man muss kein Backup ziehen um sich seine Windows-Lizens zu sichern) sowie ein Handbuch mit den wichtigsten Informationen in aller Kuerze.
Der AC-Adapter begeistert mich sehr, denn er kommt standardmaeßig mit einem Kabel UND einem direkten Anschluss. Endlich ist das 4-Meter Kabel geschleppe obwohl der Anschluss doch direkt am Schreibtisch ist, vorbei! Außerdem ist zusaetzlich direkt am Netzteil eine Vorrichtung zum Aufwickeln von ueberschuessigem Kabel. So laesst sich auch unterwegs optimal Ordnung halten. Beim ersten Anschließen des MagSafe Steckers an das MacBook stieg meine Begeisterung sogar noch mehr: Mit einem satten “Plopp” springt der Stecker fast von selbst in den Anschluss und ein kleines Licht am Stecker (nicht am Netzteil unter dem Schreibtisch) gibt sofort Auskunft über den Status. Orange – es wird geladen, Gruen – Netzbetrieb, Akku ist vollstaendig aufgeladen. Power Adapter Fazit: Genial durchdacht und nicht bloß “die Stromversorgung”.
Die beiden CDs enthalten zum Einen das Betriebssystem OS X in der Version 10.6.1 (Update auf 10.6.2 findet beim ersten Start statt) und zum Anderen die Zusatzanwendungen wie iPhoto, iMovie etc.
Das Handbuch ist mit 87 Seiten extrem ueberschaubar und enthaelt in meinem Fall auch nur die deutsche Sprache, was mir auf jeden Fall lieber ist als noch ein 500 Seitiges Werk mit 30 Sprachen, die ich nicht brauche. Interessant ist auch, dass Kapitel 3 “Erweitern Ihres MacBook” es fertig bringt auf 15 Seiten eine detaillierte Anweisung zur (De-) Montage des MacBook und dem Austausch von Festplatte sowie der RAM-Bausteine inkl. deren Diagnose zu liefern. Bei meinem letzten Notebook musste ich diese Anweisung erstens von der Seite des Herstellers herunter laden und zweites 20 PDF-Seiten durchlesen (wofuer ich einen zweiten Rechner brauchte – hat ja auch nicht jeder) um meine Luefter reinigen zu koennen. Hier ist die Information auf Papier und zu den Lueftern sind es nur acht, nicht 28 Schrauben.
Das Gehaeuse und dessen Verarbeitung macht rundum einen der besten Eindruecke, die ich je von einem Notebook gewonnen habe. Das Unibody Gehaeuse weist kaum Montagerillen auf und ist nahezu ohne abmontierbare Teile konstruiert so dass sich nicht nach kuerzester Zeit an allen Ecken Kunststoffquietschen und -knarren hoerbar macht. Hier bewegt sich nichts. Die einzig sichtbaren Schrauben sind die acht an der Unterseite, die uebrigens mit einer Anti-Rutsch-Oberflaeche ausgestattet ist, die es auch sehr angenehm macht, das Notebook auf eine nicht so gerade Flaeche zu stellen. Außerdem kommt die Unterseite so ohne kippelige Fuesschen aus, von denen am besten einer noch auf dem Akku ist, so dass das Notebook ohne Akku sowieso kippelt (so geschehen bei meinem DELL). Das Super-Drive gibt zwar beim Einschalten ein merkwuerdiges Gerauesch von sich, dafuer hoert man danach im Standard-Surf-Und-Office-Betrieb nichts mehr vom ganzen Rechner.
Einen Computer direkt nach dem Auspacken einzuschalten und wenige Sekunden spaeter bereits ohne Umwege im fertig hochgefahrenen Betriebssystem zu sein ist ein echt tolles Gefuehl. Zum Handling kann ich tatsaechlich nur sagen, dass meine bisherigen (sehr eingeschraenkten) Erfahrungen mit OS X nur bestaetigt wurden. Alles ist eigentlich da, wo man es erwarten wuerde und die meisten Umgewoehnungsprozesse von Windows auf das Apple OS sind eigentlich schnell ueberwunden.
Die Tastatur ist der Hammer: Ein so praezises und direktes Feedback habe ich selten bis noch nie erlebt. Wenn man bedenkt, dass die Tastatur der Pro-Serie noch ein wenig besser sein soll, kann ich es gar nicht erwarten irgendwann darauf umzusteigen! Sehr gut finde ich, dass viele der vom PC bekannten Funktionstasten wegfallen und auf sinnvolle Tastenkombinationen verlegt sind. So gibt es z.B. weder “Ende” noch “Pos1″ Tasten, dieselbe Funktionalitaet erhaelt man dafuer, wenn man cmd+Pfeiltaste drueckt. Das ermoeglicht normalgroße Tasten inkl. voller Funktionalität und zusaetzlich noch den Platz fuer eine “Eject” Taste, was wieder ein bewegliches Teil am Rand des Notebooks spart. Auch Zusatzfunktionstasten wie Lautstaerke und Helligkeit vom Bildschirm sind in die Tastatur, genauer gesagt in die Funktionstasten (F1 bis F12) integriert. Der Clou fuer mich hier: Man kann einstellen, ob man auf die F1-F12 Tasten oder auf die Zusatzfunktionen per Fn-Taste zugreifen will. Zu Beginn sind die Zusatzfunktionen eingeschaltet und nicht die F-Tasten, was fuer mich super ist, da die F-Tasten von mir nur sporadisch verwendet werden, Dashboard oder Exposé jedoch staendig.
Jetzt zu meinem persoenlichen Highlight des ganzen: Das Multitouch Trackpad. Die Umbenennung in “Trackpad” um sich von herkoemmlichen Touchpads abzugrenzen ist sehr sinnvoll, denn mit einem Touchpad hat dieses ..pad nichts mehr gemeinsam. Ich habe bisher bei all meinen Notebooks als eine der ersten Aktionen das Touchpad abgeschaltet, da es fuer mich kaum benutzbar war und am ehesten noch gestoert hat wenn ich meine Hand beim Tippen aus Versehen drauf gelegt habe. Die Multitouch-Gesten nehmen einem beim Surfen und sogar beim Arbeiten mit Texten u.ae. die meisten Bewegungen der Maus selbst ab. So kann man mit einer Bewegung im Browser vor- und zurueck gehen, Bilder drehen, Zoomen, Fenster wechseln, eine Uebersicht aller Fenster erhalten, in alle Richtungen Scrollen, Fenster verschieben und zur Arbeitsoberflaeche zurueck kehren. Zusaetzlich kann eingestellt werden, ob das Trackpad als großer Knopf fungieren (man drueckt das ganze Pad herunter) oder auf Tippen reagieren soll.
Einziger Wehrmutstropfen fuer mich ist der fehlende Kartenleser. Doch damit kann ich aufgrund der Tatsache, dass alles andere sonst besser ist, leben.
So. Wer bist hierhin gekommen ist dem spreche ich nicht nur meinen Dank fuers Lesen sondern auch meine Anerkennung fuers Durchhaltevermoegen aus. Ist ja doch ziemlich lang geworden.
Ich hoffe euch hat dieser Einblick in meine ersten Eindruecke des MacBooks gefallen! Bilder vom MacBook-Unboxing gibt es hier.
- X
July 10, 2009

So this is my summer 2009…

Author: fkrueger - Categories: Uncategorized

Hallo ihr,

nach langer Zeit mal wieder ein Eintrag in meinem verwaisenden Blog.
Meine Website liegt auch brach und das einzige was ich pflege sind
mein Facebook Profil und meine Abneigung gegen StudiVZ :) soweit zu
meinen sozialen Aktivitäten im Netz.

Ansonsten habe ich auch wenig Zeit und mein Leben dreht sich vor allem
ums Lernen, jetzt da es wieder in die Klausurphase geht. Das führt
dazu, dass es eigentlich auch Winter sein könnte weil ich von der
Sonne eh kaum was mitbekomme. Aber dafür wir der Urlaub im August
besonders geil :) ich muß zwar meinen Praxisbericht in der Zeit
schreiben, dafür habe ich vor endlich wieder jeden Tag zum Sport zu
gehen. Morgens joggen und Nachmittags schreiben. Abends feiern.

Ich freue mich auf den August!

So long,

– X
Von meinem drahtlosen BlackBerry®-Handheld gesendet

June 3, 2009

Mein erster Blackberry Blogeintrag

Author: fkrueger - Categories: Uncategorized

Hi,

nachdem ich mich in den letzten Monaten eher nur unzureichend um meinen Blog gekuemmert habe, kann ich jetzt mit einer Neuerung aufwarten: Mit meinem Blackberry kann ich jetzt und in Zukunft von ueberall aus posten. Wie zum Beispiel jetzt gerade, wo ich auf dem Weg zur DHBW bin (fuer alle die, mit denen ich laenger keinen Kontakt hatte: Hier in BaWue hat sich die BA in "DHBW" um benannt, was fuer "Duale Hochschule Baden-Wuerttemberg" steht).

So, jetzt hab ich grad erstmal festgestellt, dass ich mein Trinken vergessen hab. Super… 10 Stunden BA (upps) und nichts zum Trinken. Das wird ein Spass…

Euch noch einen schoenen Tag und falls ihr das vor oder waehrend der Arbeit lest: Zurueck an die Arbeit!

– X

Von meinem drahtlosen BlackBerry®-Handheld gesendet

April 25, 2009

Mondo Italia a Stoccarda – Die Italienische Welt in Stuttgart

Author: fkrueger - Categories: Uncategorized


Schönen Samstag Abend wünsche ich! Ich komme grad von einem wunderbaren Abendessen mit wunderbarem italienischem Ciabatta-Brot vom original-Italiener. Heute waren wir (mit dem Fahrrad) auf der Mondo Italia. Dort gibt es angefangen bei Autos über Musik bis hin natürlich zum Essen alles, was aus Italien stammt. Außerdem findet dort jedes Jahr die Pizza-Weltmeisterschaft statt. Ein kleines Video, wie so etwas aussehen könnte, gibt es hier
Wie ich schon sagte, sind wir mit dem Fahrrad zur Messe gefahren (sind nur ungefähr 10km). Dabei mussten wir feststellen, dass es zwischen hier und der Messe einige sehr sehr schöne Fleckchen Erde gibt, die man so gar nicht direkt vor der Stadt erwarten würde. Sogar einen Reiterhof und Kühe konnten wir heute sehen. Nicht, dass mich das jetzt großartig schocken würde (ich habe die letzten vier Jahre im Allgäu gewohnt, ich weiß welche Farbe Kühe haben) aber gerechnet hätte man damit nicht.
Die restlichen Bilder von unserem Ausflug und der Messe findet ihr wie immer auf meinem flickr Account.
In diesem Sinne wünsche ich noch ein schönes Wochenende und viel gesunde Natur!
 - X
March 17, 2009

Hinweis: Gratis Domainkarten von United Domains

Author: fkrueger - Categories: Aktuelles, Hinweise, Web

Hi,

wie ich heute per Newsletter erfahren habe, gibt es gerade die Möglichkeit kostenlose Domain-Weltkarten von http://www.domain-karte.de/ zu bekommen. Wenn ihr also auch eine haben wollt, müsst ihr die folgenden Schritte durchführen:

  1. Einen Beitrag über die Domain-Weltkarten Aktion von United Domains in eurem Blog oder in Twitter schreiben,
  2. in diesem Beitrag einen Link auf domain-karte.de oder united-domains.de setzen
  3. und den Link zu eurem Blog bzw. Twitter-Beitrag an aktion@united-domains.de schicken.

Weitere Infos zur Aktion und United Domains gibts unter http://www.united-domains.de oder http://www.domain-karte.de.

Ich werde euch schreiben, sobald ich eine Karte erhalten habe :)

Schöne Restwoche noch,
– X

December 30, 2008

Kühtai: Boarden im Paradies

Author: fkrueger - Categories: Uncategorized


So,
willkommen zu meiner kleinen Zusammenfassung des Über-Board-Erlebnisses-2008 im Kühtai. Das Kühtai ist ein kleiner Ort auf 2020m mitten zwischen drei Stau-Seen und wunderschönen Berggipfeln. 
Im Winter ist das Kühtai eine Art Pilgerstätte für Wintersportler, die schöne lange Abfahrten und tolle “Tiefschneepisten” suchen. Am Sonntag, den 28.12.2008, sind wir dort gewesen und mussten feststellen, dass Boarden wie wir es bisher kannten nur “Auf-einem-Brett-den-Hügel-runterrutschen” war. Aber im Kühtai war das anders. DAS war Boarden :)
Wenn eine Abfahrt von Lift bis Lift eine Stunde dauert und man dabei nicht allzuviele Pausen gemacht hat, wenn man ohne zu laufen von einem Lift zum anderen fahren kann und das über verschiedene Abfahrten und wenn man einen so genialen Ausblick hat, dann könnte man das tatsächlich als paradiesisch bezeichnen. 
Aber da man das mit Worten nicht wirklich beschreiben kann, schaut euch am Besten unsere Fotos vom 28.12.08 an. Ein paar Videos haben wir zwar auch gemacht, doch die sind aufgrund der mangelnden Qualität (Digicam halt) nicht wirklich sehenswert. Außerdem hats mich beim Springen an dem Tag, im Gegensatz zu Ulli, nur hingehaun. Das wollt ihr nicht sehen. Also, vielleich wollt ihr schon, aber ich zeigs euch nicht ;)
Morgen gehts mal wieder nach Grasgehren, aber diesmal mit neuer Videokamera im Gepäck. Das wird ein Spaß :)
Man liest sich!
 - X
December 26, 2008

Balderschwang: Sowas wie Schnee …

Author: fkrueger - Categories: Uncategorized

Hi ihr,

vor ca. 2 Stunden sind wir aus Balderschwang zurück gekommen. Nach einem verzögerten Start und einem ausgiebigen Frühstück in Memmingen sind wir heute morgen um ungefähr 10:30h in Balderschwang auf der Schelpenalp angekommen. Trotz der vorangeschrittenen Zeit entschieden wir uns für eine Tageskarte.

BLOGGER_ Banner 20081226
Gelohnt hat es sich auf jeden Fall, nur auf Tiefschnee mussten wir leider verzichten. Der Schnee abseits der Piste sah zwar sehr schön aus, doch allein der Blick auf die Piste verriet, dass es heute nichts als Eis gab. Auch die Sonne vermochte nicht, das Eis zu schmelzen. Die -6°C (gefühlte -11°C laut wetter.de und -20°C wenn ich meine Füße gefragt hätte) haben also ganze Arbeit geleistet.

Gegen Ende des Tages konnte man durch reichliches Kurven fahren der Skifahrer und Bremsen der Snowboarder sogar so etwas wie Schnee, am Rand der Piste, wo sich das Pulver sammelte, sogar so etwas wie Tiefschnee finden. Aber nur mit viel Fantasie und Wohlwollen *g*.

Besonders gut üben konnte man aufgrund der Verhältnisse aber das “Schnell-Geradeaus-Fahren” und “Wie-verhalte-ich-mich-wenn-meine-Kante-auf-Glatteis-nicht-mehr-greift”. Also ein sehr lehrreicher Tag.

Einige Fotos findet ihr hier und in Ulli’s StudiVZ Account.

Nächstes Ziel unseres Snow-Trips: Kühtai in Österreich. Am Sonntag :)

Gute Nacht,

- X

December 25, 2008

Nachtrag Snowboarden in Grasgehren

Author: fkrueger - Categories: Uncategorized
BLOGGER_ Ich in Grasgehren BLOGGER_ Ulli in Grasgehren BLOGGERMiri in Grasgehren BLOGGER_ Eddi in Grasgehren

Hi ihr, nachdem ich das nun bereits zwei Wochen lang versäumt habe, hier endlich der Nachtrag zum Snowboarden in Grasgehren mit Miri und Eddi.
Die meisten Bilder dazu gibts in Ulli’s StudiVZ Account. Das eigentliche Ergebnis des Tages ist aber ein Video, das Eddi aus unserem sehr spärlichen Videomaterial zusammengeschnitten hat: youtube.
Ansonsten bleibt eigentlich zu dem Tag nur zu sagen: Wir hatten geniales Wetter, durften unter einer aktiven Schneekanone durchfahren und haben sogar einige Sprünge hinbekommen. Ich fands genial!
Und morgen… geht’s weiter :)
December 22, 2008

Der böse Fussmattenumdrehmann

Author: fkrueger - Categories: Fussmatte, Leben, Stuttgart Umzug

Es passieren unglaubliche Dinge da draußen! Doch zuerst ein wenig Vorgeschichte damit ihr überhaupt versteht was es damit auf sich hat:

Als wir im September hier in Stuttgart eingezogen sind, haben wir uns selbstverständlich auch eine Fussmatte gekauft um den Dreck der Straße von unserer schönen Wohnung fern zu halten. Nachdem wir einmal beim Einkaufen waren, lag die neue Fussmatte zusammengeklappt und falsch herum vor unserer Wohnungstür.
Meine Begründung war männlich (*harrr*) schlicht: “Der Hausmeister hat den Flur gewischt und beim Wischen die Fussmatte zusammengeklappt. Damit der Boden trocknen kann, hat er die Fussmatte nicht sofort wieder ausgebreitet.”
Ulli meinte dazu, das könnte nicht sein und mit einem bezaubernden Lächeln überzeugte sie mich ebenfalls davon, dass diese Erklärung viel zu weit hergeholt sei. Wir überlegten also nach einer einfacheren, selbsterklärenderen und logischeren Lösung unseres Rätsels. Nach ein paar Stunden (Minuten? Sekunden?) intensiver Überlegung und Abwägung aller Pro und Kontra Argumente kamen wir zu einem so logischen Ergebnis, dass zu einfach gewesen war um es auf Anhieb zu erkennen:
Der böse Fussmattenumdrehmann trieb sein Unwesen in unserem Haus!
Doch wer ist der böse Fussmattenumdrehmann? Keiner wusste es so genau, niemand hatte ihn je gesehen oder zumindest gab es keine Überlebenden, die davon bis jetzt hätten berichten können. Alles was man wusste, waren die schrecklichen Taten, die er bis zum heutigen Tage vollbracht hatte und die Spur seiner Zerstörungswut zieht sich durch unser ganzes Treppenhaus, die ganzen Aufgänge vom Keller bis zum Penthouse, durch die ganze Wohnanlage, ja wahrscheinlich durch die ganze Stadt.
Doch heute sind unglaubliche Dinge geschehen. Während ich heute Morgen hier so saß und während des Lernens überlegte, ob ich wohl mit einer Kontraposition zu den De Morgan’s laws in Bezug auf die Dualität der Existenz einer if-then Relation unter geschickter Anwendung eines Index-Shifts die Unmöglichkeit des Seins beweisen könnte, als plötzlich Geräusche auf dem Hausflur zu hören waren.
Sofort wurde mir klar, dass da draußen etwas nicht stimmen konnte und da ich eh noch zwei Päckchen (bis 2kg) zur Packstation bringen musste, entschied ich mich, der Sache sofort auf den Grund zu gehen. 
Ich packte meine Päckchen (nicht mal zusammen mehr als 2kg) in eine Galeria-Kaufhof Tüte um sie vor dem Regen zu schützen und betrat mit Todesmut den Hausflur immer in der Erwartung, dem leibhaftigen Tot zu begegnen. Langsam schlich ich die 1,5 Meter von unserer Haustür bis zum Aufzug und betätigte den Schalter mit dem Pfeil nach unten. Dabei verwendete ich nur meinen Fingernagel um nicht etwa Spuren zu hinterlassen.
Tief unter mir hörte ich ein metallisches Geräusch. Die Aufzugtüren mussten sich bewegt haben. Eine Sekunde lang geschah nichts, dann wiederholte sich das Geräusch. Und wieder geschah eine Sekunde lang nichts. Mein Verdacht wurde bestätigt. Hier stimmte etwas nicht! Doch der Anfängliche Mut begann angesichts der bestätigten Bedrohung langsam zu schwinden. Ich griff meine Galeria-Kaufhof Tüte ein wenig fester und schaute auf den Fahrstuhlknopf. Orange und schmal schaute mich das Licht des Fahrstuhles an und kam mir plötzlich wie ein böses, zusammengekniffenes Auge vor, das mich beobachtete. 
Wieder ertönte das Geräusch aus der Tiefe. Doch dieses Mal wurde es von einem anderen Geräusch begleitet. Es klang wie ein Schaben von unheimlich großen, viereckigen Pranken auf feuchtem Boden, irgendetwas schien an die Wände und Fussleisten der Fahrstuhlkabine zu stoßen. Dort unten tobte ein Kampf!
Ich traf eine tragische Entscheidung und drehte mich herum, um die Treppe zu benutzen. Angesichts der Gefahren, die in der Fahrstuhlkabine wüteten erschien es mir der Aufklärungsmission zuträglicher, wenn ich dem Feind nicht direkt in die Arme laufen würde.
Kaum hatte ich meinen linken Fuss auf die erste Stufe gesetzt, schon teilte mir ein metallisches Klacken und Surren, dass sich die Aufzugskabine in Bewegung gesetzt hatte. Sie waren mir auf den Fersen! So schnell wie möglich aber auch ebenso leise schlich ich die Treppen herunter, Stufe um Stufe.
Als ich das nächste Stockwerk erreichte, wurden meine schlimmsten Befürchtungen abermals bestätigt: Sämtliche Fussmatten der beiden gegenüberliegenden Wohnungen waren zusammengeklappt oder gerollt und lagen verkehrtherum vor den Türen. Nun wusste ich wenigstens, mit wem ich es zu tun hatte. Meine Tüte und ich setzten unseren Weg durch das vollständig verwüstete Treppenhaus fort. Der ganze Fussboden war nass und glänzte, wir mussten aufpassen, dass wir nicht stürzten. 
Bei der letzten Abbiegung, ich hatte mittlerweile aufgehört die Sekunden zu zählen, die seit dem Verlassen unserer Wohnung verstrichen waren, sah ich, dass auch die große Fussmatte im Erdgeschoss zusammengerollt und an die Wand gelehnt war. Nackt, nass und wehrlos lag der Fussboden vor mir. 
Plötzlich sah ich, wie sich langsam und mit tödlicher Präzision eine lange Stange mit einem viereckigen, flachen Ende, dass mit einem hässlichen grün-weissen Fell bedeckt war um die Ecke schob. Ich konnte den Bereich hinter der Ecke zwar nicht einsehen, doch in der großen Glasscheibe der Eingangstür spiegelte sich etwas schmales, schwarzes, das ungefähr so groß war wie ich selbst, Haargel und Galeria-Kaufhof Tüte abgezogen.
Nun war es soweit. Ich stand ihm gegenüber: Dem bösen Fussmattenumdrehmann! Mit zitternden Knien, rasendem Herzen und unruhigen Atem ging ich auf die Ecke zu. Die Stange mit dem Fellbezogenen Ende fuhr langsam zurück um sofort wieder hinter der Ecke aufzutauchen. Dabei beschrieb sie eine kreisförmige Bewegung und hinterlies die Feuchtigkeit, die ich schon überall im Hausflur sehen konnte. 
Ich musste es tun. Ich musste dem bösen Fussmattenumdrehmann in die Augen blicken und mit ein, zwei gekonnten Schritten vorwärts ging ich an der Ecke vorbei und während ich mich langsam in Richtung der Stange drehte, schloss ich insgeheim mit meinem Leben ab. Ich bedankte mich im Geiste für die Erfindung von Tiefkühlgemüse und schnurloser Breitbandinternetverbindung und bedauerte ein wenig, dass ich meine tolle Theorie betreffend die Kontraposition zu den De Morganschen Regeln nicht mehr beweisen könnte, dann öffnete ich die Augen und sah dem bösen Fussmattenumdrehmann mitten in ihr Gesicht.
Er war eine Frau! Sie lächelte mich an, doch das war nur Tarnung, sie wollte mich verwirren, das erkannte ich sofort. Um nicht zu verraten, dass ich ihre Ablenkungsstrategie durchschaut hatte, lächelte ich zurück und machte erneut zwei gekonnte Schritte in Richtung Tür. Mir war klar, dass ich es in diesem Moment ein für alle Mal hätte beenden können doch die Informationen, die ich jetzt besaß waren einfach zu wichtig um zu riskieren, sie mit ins Grab zu nehmen.
Ich entschloss mich zur Flucht. Blitzschnell griff ich mit der Hand, in der nicht die Tüte war, die Klinke der Haustür und öffnete sie. Aus dem Augenwinkel nahm ich ein weiteres Lächeln der Frau wahr, als die sich mir der böse Fussmattenumdrehmann zeigte.
Nur Millisekunden später schloss sich die Tür hinter mir und ich war in Sicherheit.